Protestieren gilt in Japan als Spinnerei. Doch jetzt sind in Japan 60.000 Menschen gegen Atomkraft auf die Straße gegangen – mehr als jemals zuvor.
TOKIO taz | Sie riefen "Sayonara, Atomkraftwerke!" und forderten Entschädigungen vom Fukushima-Betreiber Tepco. Sie marschierten trotz schwüler Hitze stundenlang durch Tokio und machten sich bei einer Massenkundgebung Mut.
Nach Angaben der Veranstalter wurden 60.000 Demonstranten gezählt, mehr als jemals zuvor. Die Polizei sprach inoffiziell von 30.000. In jedem Fall hat sich Japans Anti-Atomkraft-Bewegung mit der Stärke ihrer Demonstration am Montag selbst überrascht.
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